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Bauernverband · Österreich · national
Freiwillig
Der Verband der österreichischen Urlaubsbauernhöfe: seit 1991 tätig, mit Bundesverband in Salzburg und acht Landesverbänden. Rund 2.300 Mitgliedsbetriebe (Bauernhöfe, Winzerhöfe, Almhütten) mit rund 27.000 Gästebetten werben gemeinsam unter einer Marke. Die Betriebe werden regelmäßig geprüft und mit 2 bis 5 Blumen ausgezeichnet. Gemeinsam mit BIO AUSTRIA läuft das Projekt „Urlaub am Biobauernhof“ (rund 470 Betriebe).
Die Mitgliedschaft ist freiwillig; Landwirte treten dem Landesverband bei, der die Voraussetzungen festlegt — sie können daher je Bundesland abweichen. Ausführliche Basisvoraussetzungen veröffentlicht nur der Landesverband Oberösterreich: landwirtschaftliche Betriebsnummer (ausgenommen Almhütten in ausgewiesenen Almgebieten); Unterkunft höchstens 500 m Gehentfernung vom Betrieb, Gastgeber leben oder arbeiten am Betrieb (Ausnahmen: Almhütten, Landhöfe u. a.); max. 50 Schlafplätze; aktiver Bauernhof mit mindestens 2 ha (bei Spezialkulturen auch weniger); Winzerhof mit mindestens 0,5 ha Weinfläche. In allen Bundesländern gilt: Mitgliedsbetriebe werden qualitätsgeprüft und mit 2–5 Blumen ausgezeichnet (in OÖ alle fünf Jahre, bei Neumitgliedern spätestens nach zwei Jahren). Die übrigen Landesseiten nennen keine Basisvoraussetzungen — bitte beim Landesverband nachfragen.
Den Beitrag legt der Landesverband fest, pro Bett und Jahr (2026; Indexanpassung an den VPI). Beispiele: Vorarlberg 45,65 €/Bett netto bis 19 Betten, danach 22,83 €; Kärnten 51 €/Bett netto bis 25 Betten, danach 39 €; Steiermark 51,91 €/Bett netto bis 25 Betten, danach 35,39 €, einmalige Einstiegsgebühr 250 € (ab 26 Betten 490 €), im ersten Kalenderjahr kein Beitrag; Niederösterreich 63,13 €/Bett brutto; Salzburg im ersten Jahr Pauschale 268 € (ab 22 Betten 698 €), danach 63 €/Bett brutto; Tirol 69,91 €/Bett brutto.
Beitragsgrundlage: je Bett (Gästeplatz)
Nur zur Information, keine Rechtsberatung. Die Pflichtmitgliedschaft regelt das jeweilige Gesetz — jedes Profil nennt die Quelle.